02.12.19 | Advent

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“Je dunkler es hier um uns wird,
desto mehr müssen wir unsere Herzen öffnen
für das Licht von oben.”

Edith Stein

 

Es ist Dezember – die Natur geht so langsam in Ihren wohlverdienten Winterschlaf – draußen wird es kalt, trüb und schnell dunkel.
Viele von uns fühlen sich in dieser Jahreszeit eher träge und neigen dazu über all die “dunklen Dinge” in ihrem Leben zu grübeln. Manchmal ist es in einem so, also würde die dunkle Jahreszeit auch die eigene Stimmung dunkel färben.
Vielleicht liebe ich den Dezember gerade deswegen so, weil er auch die Adventszeit mit sich bringt. Der Advent lädt uns ein, alles mal ruhiger angehen zu lassen, auch mal zu grübeln, dass muss schon mal sein… über sich selbst … sein Leben … über seine Beziehung zu anderen und vor allem auch über seine eigene Beziehung zu Gott.
Und gleichzeitig wird es im Advent von Woche zu Woche aber auch etwas heller … durch all die Lichter und Kerzen um uns rum und hoffentlich auch durch die Freude in unserem Herzen, dass wir auf den Geburtstag Gottes zugehen, auf Weihnachten.

Und wenn ich mich in den kommenden Tagen und Wochen auf Weihnachten … auf Gott, seine Liebe die er für uns alle empfindet und seine Botschaft vorbereite, tja, dann wird es in mir selbst von Tag zu Tag auch wieder etwas heller und wärmer.
Ich fühle und merke: Da ist Platz für MEHR Licht, für MEHR Wärme, für MEHR Dankbarkeit und für MEHR Liebe in meinem Herzen.

Ich wünsche euch allen, dass ihr dieses “mehr Platz” für Licht, für Gottes Licht in eurem Leben auch in euch entdeckt!
MEHR Platz für die hell strahlenden Momente, als für die Dunkelheiten, die uns immer wieder mal ereilen.
Eure Patrizia

25.11.19 | Verkehr

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„Es gibt Wichtigeres im Leben,
als beständig dessen Geschwindigkeit
zu erhöhen.“

Mahatma Gandhi

„Das war wieder ein Verkehr heute morgen!“
„Ich habe letzte Woche zur Arbeit eineinhalb Stunden gebraucht!“
“Autofahren macht einfach keinen Spaß mehr!“

Solche Sätze höre ich im Moment ständig – und es werden gefühlt immer mehr Menschen die das immer öfter sagen. Trotz Greta und „Fridays for Future“ scheint das Leid der Erde immer noch weit kleiner zu sein, als das eigene Leid, das man empfindet wenn man allmorgendlich im Stau steht.

Heute vor genau 46 Jahren gab es – hervorgerufen durch die Ölkrise – den ersten autofreien Sonntag. Die Leute wurden gezwungen das Auto stehen zu lassen und siehe da, sie haben überlebt!

Am kommenden Sonntag beginnt die Adventszeit. Verordne Dir doch einfach einen Adventssonntag autofrei! Und dann schau mal was passiert, und wie es sich anfühlt mal langsam unterwegs zu sein. Ich glaube, dass es entspannt und man etwas mehr Ruhe bekommt, um sich gebührend auf Weihnachten vorzubereiten. Außerdem wird es uns die Schöpfung danken!
Und wie gesagt: Es gibt Wichtigeres…

Kommt gut in den Advent!
Christian

18.11.19 | Lebendige Hoffnung

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Vor fast einem Jahr haben wir in Neuss eine Jugendmesse mit dem Motto „Endstation Hoffnung?!“ gefeiert, an die ich mich immer wieder gerne erinnere. Während der Jugendmesse nahm das unten verlinkte Lied eine wichtige Rolle ein. Eine Ehrenamtliche aus dem Vorbereitungsteam schlug das Lied vor und ließ sich durch es inspirieren, folgenden Meditationstext zu verfassen, der gleichzeitig auch ihre Gefühle widerspiegelte:

Hoffnung. Das ist ein kurzes Wort. Aber es hat so viele Bedeutungen und sagt so viel aus. Hoffnung ist mehr als nur ein Wort, mehr als eine Floskel, mehr als nur der Wunsch nach etwas. 

Jesus Christus, du bist meine lebendige Hoffnung. 

Egal, wie breit die Schlucht ist, die gerade zwischen uns liegt. Egal, wie hoch der Berg ist, den ich noch besteigen muss. Wenn ich verzweifelt bin, wende ich mich zum Himmel und flüstere deinen Namen in die Dunkelheit. Und dann, trotz all der Dunkelheit, zerreißt deine Güte die dunklen Schatten, die auf meiner Seele liegen.

Denn Jesus Christus, du bist meine lebendige Hoffnung.

Egal, wie schrecklich es gerade in der Welt zugeht. Egal, was mich bedrückt. Ich weiß, dass du bei mir bist, wo auch immer ich bin. Ich weiß, dass ich meinen Weg nicht alleine gehen muss. Das gibt mir Kraft und das gibt mir Zuversicht.

Denn Jesus Christus, du bist meine lebendige Hoffnung.

 

Ihr Glaubenszeugnis, das sie ablegte, als sie den Text während der Jugendmesse vorlas, beeindruckt mich bis heute. Kannst du nachempfinden, was sie aufgeschrieben hat?

https://www.youtube.com/watch?v=u-1fwZtKJSM

 

11.11.19 | Leben teilen

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Leben teilen!
„Manchmal würde ich die Menschheit einfach nur ausrotten wollen“. Was für ein Satz, den ein 17 jähriger junger Mensch bei einem Treffen sagte. Daraufhin erfüllte Stille den Raum, bis ein anderer Jugendlicher nach den Gründen dieser Einstellung fragte und als Antwort unter anderem die täglichen Nachrichten mit ihren schlimmen Meldungen erhielt.
In der Tat…kann man angesichts der Ereignisse in dieser Welt, den täglichen Schocknachrichten, bei denen gerade das unmenschlich von Menschen getan wird, noch das Gute im Menschen finden?
Ich glaube, man kann und muss davon sprechen, ohne das eine gegen das andere abzuwägen. Es gibt trotz der vielen dunklen Geschichten auch noch das Gute. Eine solche „gute“ Geschichte ist die des heiligen Martin von Tours, dessen Gedenktag wir heute feiern. Ein Gedenktag, der deutlich macht, dass es großartig ist, das Gute zu tun, und so Leben zu teilen.

Max

 

By the way: Dem Hl. Martin wird bedauerlicherweise bis heute von verschiedenen Leuten (Deschner u.a) vorgeworfen, 20.000 Sklaven gehalten zu haben. Dies ist allerdings ein Missverständnis der Quellen, denn in diesen Quellen wird nicht Martin v. Tours vorgeworfen „20.000 abhängige Leute“ gehabt zu haben, sondern einem gewisser Abt Alkuin. (Siehe dazu unter http://books.google.de)

04.11.19 | Was ist Dir heilig?

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Was ist dir richtig wichtig?
Was ist dir unbezahlbar?
Wo für würdest du kämpfen?
Was ist dir HEILIG?

Wie sieht es bei dir aus? Was sind deine Antworten darauf?

Nicht so leicht zu beantworten.

Für einen ist die Antwort ganz einfach.
„Ihr seid es, jeder Einzelne von euch.
DU, ja genau DU!!!“

O-Ton GOTT

 

Schwer zu glauben aber wahr.
Liebe Grüße

Regine

28.10.19 | Danke

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Wann hast du dich das letzte Mal für etwas bedankt auch wenn du Grund hattest es nicht zu tun?

Vielleicht als dein Wecker heute Morgen geklingelt hat und du ihn am Liebsten sonst wohin geschmissen hättest? Du kannst sauer auf ihn sein, dass er dich aus deinem Schlaf gerissen hat oder du kannst dankbar dafür sein, dass er einen neuen Tag in deinem Leben eingeläutet hat.

Vielleicht als du jemanden hast Letztens singen hören und es sich schrecklich schief anhörte? Du kannst verärgert dein Gesicht verziehen oder dankbar dafür sein, dass du so gut hören kannst.

Wenn du beginnst, ALLES in Deinem Leben mit den Augen der Dankbarkeit zu betrachten, dann wandeln sich die Dinge und du siehst das Leben mit anderen Augen, weil du siehst wieviel dir geschenkt ist, jeden Tag.

Denk, bzw. Dank Mal drüber nach,

Norbert Fink

21.10.19 | Keine Zeit

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Ich habe keine Zeit
die zu hassen, die mich hassen.

Ich habe keine Zeit
mit denen zu diskutieren,
die mich sowie nicht verstehen.

Ich habe auch keine Zeit
mir Sorgen über die zu machen, denen ich eh egal bin.

Denn ich kümmere mich

Um die, die mich lieben.

Ich rede mit denen, die mich verstehen,
und bin denen dankbar, denen ich wichtig bin.“

(Autor unbekannt)

 

Dieser kurze Text ist mir in den letzten Tagen in die Hände gefallen und hat mich nachdenklich gemacht. Auf den ersten Blick wahre Worte, denen man zustimmen kann.
Aber denken, handeln, leben und lieben wir nicht doch zu „kurz“, zu „klein“, fast schon zu „wenig“, wenn wir uns nur mit den Menschen umgeben und befassen, die uns genau so lieben wie wir sie?

Oder können wir uns nur so vor vielen Verletzungen und Enttäuschungen in unserem Leben schützen?

Ist das der Sinn?

Was meint Ihr?

 

Lieben Gruß
Patrizia

14.10.19 | Frieden

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Was da letzte Woche in Halle passiert ist macht einen sprachlos, traurig und wütend. Für mich Grund genug, einmal mehr darauf hinzuweisen für den Frieden zu kämpfen und einzustehen. Udo Lindenberg hat dazu ein passendes Lied geschrieben. Und besonders diese Textzeilen sind mir in Erinnerung geblieben, die sich an alle richten die für den Frieden eintreten:

 

Lass Sie ruhig sagen das wir Träumer sind
Am Ende werden wir gewinnen
Wir lassen diese Welt nicht unter gehen
Komm wir ziehen in den Frieden

 

Wir sind mehr!

Christian

 

 

07.10.19 | An Tagen wie diesen

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Stockender Verkehr, ich sitze im Auto, schiebe mich Meter für Meter über die Autobahn, das Radio läuft. Plötzlich ein vertrautes Lied aus meiner Jugend – „An Tagen wie diesen“ von  Fettes Brot. Ich beginne gedankenlos mit zu singen und halte plötzlich inne. Höre auf den Text, achte ganz bewusst auf die Textzeilen, die ich schon x-mal mitgesungen habe. Und verstehe vielleicht zum ersten Mal so richtig, um was es in dem Song geht. Fühle mich auf einmal persönlich angesprochen und bin bestürzt, dass mir die Tragweite des Songtextes bislang nie so bewusst war.

Kennst du das? Du liest, hörst, tust etwas zum x.-Mal, ohne weiter darüber nachzudenken und auf einmal gibt es einen Moment, der dich ins Stocken bringt. Der dich inne halten und die Situation neu bewerten lässt. Wann hast du einen solchen Moment zum letzten Mal erlebt? Hat er bei dir mehr bewirkt, als ein kurzes inne halten?

 

30.09.19 | Umfrage

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„Wir haben 100 Firmlinge gefragt: Was magst du an dir?“
Tatsächlich haben wir diese Frage gestellt und ich freue mich wirklich, dass wir sehr viele ehrliche Antworten erhalten haben. Was mich allerdings sehr nachdenklich stimmt war folgendes: 17 von 100 haben auf diese Frage mit „Nichts“ geantwortet. Und ganz besonders krass fand ich die Einzelantwort: „Es gibt nichts liebenswertes an mir“.

Wie zerbrochen ist diese Welt? Wie kaputt ist diese Gesellschaft, dass ein junger Mensch so etwas über sich sagt? Und was stimmt mit unserer Kirche nicht, dass gerade ein Firmling, der in irgendeiner Weise mit dieser Kirche noch verbunden ist, so über sich spricht?

Zutiefst würde ich mehr über diesen Menschen erfahren wollen, der dies geschrieben hat. Zutiefst wünschte ich mir, dass ich ihn oder sie fragen könnte:
Was kann ich für dich tun?
Was möchtest du mir sagen?
Was könnte ich dir vielleicht mit auf deinen Lebensweg geben?
Wie kann die Botschaft „Gott liebt dich“ für dich mehr werden als eine Worthülse?

Liebe oder lieber Unbekannte,
wenn du das liest…,du darfst dich bei mir oder bei uns jederzeit melden. Und wenn du es nicht tun möchtest, so sei dir sicher, dass ich immer wieder an dich denken und für dich beten werde.
Dir alles Gute!
Max
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