13.01.20 | Perspektivwechsel

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Januar – die Weihnachtszeit ist vorbei. Es ist kalt, ungemütlich, die Winterdepression macht sich beim ein oder anderen breit…Perspektivwechsel

Drei Bauarbeiter waren dabei, Steine zu behauen, als ein Fremder zu ihnen trat und den ersten Arbeiter fragte: „Was tun Sie da?“ „Sehen Sie das denn nicht?“, meinte der und sah nicht einmal auf. „Ich behaue Steine!“ „Und was tun Sie?“, fragte der Fremde den zweiten. Seufzend antworte der: „Ich muss Geld verdienen, um für meine Familie Brot zu beschaffen. Meine Familie ist groß.“ Der Fremde fragte auch den dritten: „Was tun Sie da?“ Dieser blickte hinauf in die Höhe und antwortete leise und stolz: „Ich baue einen Dom.“

Perspektivwechsel

Halte immer dem Gegenwind stand,
auch wenn er dir ins Gesicht bläst
und du meinst, aufgeben zu müssen.

bleibe fest und gehe ihm immer wieder entgegen –
Vielleicht auf anderen Pfaden und in neuen Schuhen.
(Irischer Segenswunsch)

 Trau dich, die Welt auf den Kopf zu stellen!

Eure, Anja

06.01.20 | Offene Türen

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Offene Türen

Aktuell sieht man sie wieder. Die Sternsinger. Kinder und Jugendliche, mancherorts auch Erwachsene, die unterwegs sind im Namen des Herrn. Die ein sichtbares Zeichen sind für den Glauben und für eine Botschaft: „Uns sind die anderen nicht egal“. Natürlich sammeln sie auch Geld für Projekte, bekommen einige Süßigkeiten zugesteckt. Aber sie bringen auch den Segen von Weihnachten. Sie sagen den Menschen zu: „Christus segne dieses Haus“. Wer hier ein und aus geht, soll unter dem Segen von Christus stehen. Ich freue mich immer, wenn ich diesen Segen, meist mit Kreide geschrieben oder weiße Schrift auf schwarzem Grund entdecke. Für die Menschen, die sich dort unter den Segen stellen und die Sternsinger, die hier auf offene Türen gestoßen sind. Vielleicht trefft ihr die Sternsinger ja, dann sagt ihnen einfach Danke 🙂

Max

30.12.19 | Grüner wird´s nicht

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Grüner wird’s nicht

Da stehst du nun knöcheltief in deinen Startlöchern drin,
bereit, jetzt loszulegen

Du sagst: Auch der Startmoment soll stimm‘,
brauchst Zeit zu überlegen

Und so wartest du …

Und du wartest schon so lange auf den einen Moment,
ohne eigentlich zu wissen, woran man den erkennt.

Du hast so viele Ziele,
und trotzdem hälst du inn‘

Doch allein dein guter Wille –
Der bringt dich dort nicht hin.

Dann sagst du immer,
die anderen blockieren dir das Glück

Dabei stehst du dir selber im Weg
Und hälst dich selber zurück.

Julia Engelmann, Poetry-Slammerin

 

30. Dezember 2019… Das Jahr ist fast vorbei, ein guter Moment, um zurück zu schauen und sich zu fragen:
Welches Startloch hast du in diesem Jahr verpasst?
Wo hast du vielleicht zu lange gewartet?
Welche Ziele konntest du dieses Jahr leider nicht erreichen?

30. Dezember 2019… Das Jahr ist fast vorbei, ein guter Moment, um einen Blick nach vorne, auf das neue Jahr zu werfen und sich zu fragen:
Welches Startloch möchtest du 2020 auf gar keinen Fall verpassen?
Worauf möchtest du nicht mehr länger warten, sondern es einfach tun?
Welche Ziele hast du 2020 für dich und dein Leben?

Bei all deinen Überlegungen denk daran:
„Ich habe es dir gesagt! Sei stark und sei mutig! Lass dir keine Angst einjagen, lass dich nicht einschüchtern, denn Jahwe, dein Gott, steht dir bei, wo du auch bist.“ (Josua 1,9)

Annika

23.12.19 | Menschwerden

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Menschwerden

Es gibt eine Zeit in der es bedrohlich still, man könnte fast meinen, friedlich auf unseren Straßen ist. Zumindest im letzten Jahr konnte ich beobachten, dass zwischen 17 und 20 Uhr an Heiligabend kaum jemand unterwegs ist.

War es wohl auch vor 2000 Jahren so still und friedlich?

Mitten hinein in diese Stille wird Gott Mensch. Kein Werbeblock, keine Marketingmaßnahme. Nur eine Botschaft: Dieser Gott will uns nahe sein, als Mensch und als Gott zugleich. Und zwar „damit jeder der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat“. Heiligabend ist ein Tag der Entscheidung, für uns. Gott hat sich bereits entschieden, er will unter uns sein. Er will, dass wir das ewige Leben haben.

Und so stelle auch ich mir die Frage: Ist Gott für mich Mensch geworden? Und kann ich dadurch wirklich Mensch werden?

Max

16.12.19 | Endspurt

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Endspurt

Bis Weihnachten ist es nicht mehr weit. Hast du alles erledigt, alle Geschenke besorgt?
Oder steigt in dir die Panik langsam hoch, weil du denkst:
„Oh nein, nicht mehr lang bis zum 24sten!!!“
„The World for Christmas“ von the real Group lädt dazu ein, mal die Stopptaste zu drücken.
Ein etwas anderes Weihnachtlied.
Wir halten unsere Welt in den Händen, Gott hat sie uns geschenkt.
Was tun wir mit diesem unglaublichen Geschenk?

Liebe Grüße
Regine

 

09.12.19 | Gott wirkt

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„Advent“ bedeutet „Ankunft“, doch worauf warten wir da eigentlich?

Gott wirkt ganz oft durch andere Menschen. Wenn du auf die „Stimme aus dem Off“ wartest, kann es sein, dass du lange wartest. Das ist dann wie bei dem Mann, den eine Hochwasserkatastrophe auf das Dach seines Hauses getrieben hat. Retter in einem Boot kommen vorbei und wollen ihn mitnehmen. „Nein danke“, antwortet er, „Gott wird mich retten.“ Das Wasser aber steigt weiter und der Mann klettert auf den Schornstein. Wieder kommt ein Boot vorbei, und die Helfer rufen: „Steig ein!“ Wieder lautet seine Antwort: „Nein, danke, Gott wird mich retten.“ Noch immer steigt die Flut. Dem Mann steht das Wasser schon bis zum Hals, als ein Hubschrauber angeflogen kommt. Die Besatzung sieht ihn im Scheinwerferlicht und lässt eine Strickleiter herunter. „Greifen Sie die Leiter“, ruft einer der Männer. „Nein, danke, Gott wird mich retten“, sind die letzten Worte des Mannes, denn kurze Zeit später ertrinkt er. Im Himmel beschwert er sich bei Gott: „Mein Leben lang habe ich treu an dich geglaubt. Warum hast du mich nicht gerettet?“ Gott sieht ihn erstaunt an: „Ich habe dir zwei Boote und einen Hubschrauber geschickt. Worauf hast du gewartet?“

Wir erwarten an Weihnachten, Jesus Christus, den Retter der Welt. Doch warten wir wirklich auf ihn? Erwarten wir etwas von ihm? Vielleicht spricht er gerade jetzt zu dir und mir.

Euer Norbert Fink

 

02.12.19 | Advent

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“Je dunkler es hier um uns wird,
desto mehr müssen wir unsere Herzen öffnen
für das Licht von oben.”

Edith Stein

 

Es ist Dezember – die Natur geht so langsam in Ihren wohlverdienten Winterschlaf – draußen wird es kalt, trüb und schnell dunkel.
Viele von uns fühlen sich in dieser Jahreszeit eher träge und neigen dazu über all die “dunklen Dinge” in ihrem Leben zu grübeln. Manchmal ist es in einem so, also würde die dunkle Jahreszeit auch die eigene Stimmung dunkel färben.
Vielleicht liebe ich den Dezember gerade deswegen so, weil er auch die Adventszeit mit sich bringt. Der Advent lädt uns ein, alles mal ruhiger angehen zu lassen, auch mal zu grübeln, dass muss schon mal sein… über sich selbst … sein Leben … über seine Beziehung zu anderen und vor allem auch über seine eigene Beziehung zu Gott.
Und gleichzeitig wird es im Advent von Woche zu Woche aber auch etwas heller … durch all die Lichter und Kerzen um uns rum und hoffentlich auch durch die Freude in unserem Herzen, dass wir auf den Geburtstag Gottes zugehen, auf Weihnachten.

Und wenn ich mich in den kommenden Tagen und Wochen auf Weihnachten … auf Gott, seine Liebe die er für uns alle empfindet und seine Botschaft vorbereite, tja, dann wird es in mir selbst von Tag zu Tag auch wieder etwas heller und wärmer.
Ich fühle und merke: Da ist Platz für MEHR Licht, für MEHR Wärme, für MEHR Dankbarkeit und für MEHR Liebe in meinem Herzen.

Ich wünsche euch allen, dass ihr dieses “mehr Platz” für Licht, für Gottes Licht in eurem Leben auch in euch entdeckt!
MEHR Platz für die hell strahlenden Momente, als für die Dunkelheiten, die uns immer wieder mal ereilen.
Eure Patrizia

25.11.19 | Verkehr

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„Es gibt Wichtigeres im Leben,
als beständig dessen Geschwindigkeit
zu erhöhen.“

Mahatma Gandhi

„Das war wieder ein Verkehr heute morgen!“
„Ich habe letzte Woche zur Arbeit eineinhalb Stunden gebraucht!“
“Autofahren macht einfach keinen Spaß mehr!“

Solche Sätze höre ich im Moment ständig – und es werden gefühlt immer mehr Menschen die das immer öfter sagen. Trotz Greta und „Fridays for Future“ scheint das Leid der Erde immer noch weit kleiner zu sein, als das eigene Leid, das man empfindet wenn man allmorgendlich im Stau steht.

Heute vor genau 46 Jahren gab es – hervorgerufen durch die Ölkrise – den ersten autofreien Sonntag. Die Leute wurden gezwungen das Auto stehen zu lassen und siehe da, sie haben überlebt!

Am kommenden Sonntag beginnt die Adventszeit. Verordne Dir doch einfach einen Adventssonntag autofrei! Und dann schau mal was passiert, und wie es sich anfühlt mal langsam unterwegs zu sein. Ich glaube, dass es entspannt und man etwas mehr Ruhe bekommt, um sich gebührend auf Weihnachten vorzubereiten. Außerdem wird es uns die Schöpfung danken!
Und wie gesagt: Es gibt Wichtigeres…

Kommt gut in den Advent!
Christian

18.11.19 | Lebendige Hoffnung

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Vor fast einem Jahr haben wir in Neuss eine Jugendmesse mit dem Motto „Endstation Hoffnung?!“ gefeiert, an die ich mich immer wieder gerne erinnere. Während der Jugendmesse nahm das unten verlinkte Lied eine wichtige Rolle ein. Eine Ehrenamtliche aus dem Vorbereitungsteam schlug das Lied vor und ließ sich durch es inspirieren, folgenden Meditationstext zu verfassen, der gleichzeitig auch ihre Gefühle widerspiegelte:

Hoffnung. Das ist ein kurzes Wort. Aber es hat so viele Bedeutungen und sagt so viel aus. Hoffnung ist mehr als nur ein Wort, mehr als eine Floskel, mehr als nur der Wunsch nach etwas. 

Jesus Christus, du bist meine lebendige Hoffnung. 

Egal, wie breit die Schlucht ist, die gerade zwischen uns liegt. Egal, wie hoch der Berg ist, den ich noch besteigen muss. Wenn ich verzweifelt bin, wende ich mich zum Himmel und flüstere deinen Namen in die Dunkelheit. Und dann, trotz all der Dunkelheit, zerreißt deine Güte die dunklen Schatten, die auf meiner Seele liegen.

Denn Jesus Christus, du bist meine lebendige Hoffnung.

Egal, wie schrecklich es gerade in der Welt zugeht. Egal, was mich bedrückt. Ich weiß, dass du bei mir bist, wo auch immer ich bin. Ich weiß, dass ich meinen Weg nicht alleine gehen muss. Das gibt mir Kraft und das gibt mir Zuversicht.

Denn Jesus Christus, du bist meine lebendige Hoffnung.

 

Ihr Glaubenszeugnis, das sie ablegte, als sie den Text während der Jugendmesse vorlas, beeindruckt mich bis heute. Kannst du nachempfinden, was sie aufgeschrieben hat?

https://www.youtube.com/watch?v=u-1fwZtKJSM

 

11.11.19 | Leben teilen

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Leben teilen!
„Manchmal würde ich die Menschheit einfach nur ausrotten wollen“. Was für ein Satz, den ein 17 jähriger junger Mensch bei einem Treffen sagte. Daraufhin erfüllte Stille den Raum, bis ein anderer Jugendlicher nach den Gründen dieser Einstellung fragte und als Antwort unter anderem die täglichen Nachrichten mit ihren schlimmen Meldungen erhielt.
In der Tat…kann man angesichts der Ereignisse in dieser Welt, den täglichen Schocknachrichten, bei denen gerade das unmenschlich von Menschen getan wird, noch das Gute im Menschen finden?
Ich glaube, man kann und muss davon sprechen, ohne das eine gegen das andere abzuwägen. Es gibt trotz der vielen dunklen Geschichten auch noch das Gute. Eine solche „gute“ Geschichte ist die des heiligen Martin von Tours, dessen Gedenktag wir heute feiern. Ein Gedenktag, der deutlich macht, dass es großartig ist, das Gute zu tun, und so Leben zu teilen.

Max

 

By the way: Dem Hl. Martin wird bedauerlicherweise bis heute von verschiedenen Leuten (Deschner u.a) vorgeworfen, 20.000 Sklaven gehalten zu haben. Dies ist allerdings ein Missverständnis der Quellen, denn in diesen Quellen wird nicht Martin v. Tours vorgeworfen „20.000 abhängige Leute“ gehabt zu haben, sondern einem gewisser Abt Alkuin. (Siehe dazu unter http://books.google.de)

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