18.11.19 | Lebendige Hoffnung

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Vor fast einem Jahr haben wir in Neuss eine Jugendmesse mit dem Motto „Endstation Hoffnung?!“ gefeiert, an die ich mich immer wieder gerne erinnere. Während der Jugendmesse nahm das unten verlinkte Lied eine wichtige Rolle ein. Eine Ehrenamtliche aus dem Vorbereitungsteam schlug das Lied vor und ließ sich durch es inspirieren, folgenden Meditationstext zu verfassen, der gleichzeitig auch ihre Gefühle widerspiegelte:

Hoffnung. Das ist ein kurzes Wort. Aber es hat so viele Bedeutungen und sagt so viel aus. Hoffnung ist mehr als nur ein Wort, mehr als eine Floskel, mehr als nur der Wunsch nach etwas. 

Jesus Christus, du bist meine lebendige Hoffnung. 

Egal, wie breit die Schlucht ist, die gerade zwischen uns liegt. Egal, wie hoch der Berg ist, den ich noch besteigen muss. Wenn ich verzweifelt bin, wende ich mich zum Himmel und flüstere deinen Namen in die Dunkelheit. Und dann, trotz all der Dunkelheit, zerreißt deine Güte die dunklen Schatten, die auf meiner Seele liegen.

Denn Jesus Christus, du bist meine lebendige Hoffnung.

Egal, wie schrecklich es gerade in der Welt zugeht. Egal, was mich bedrückt. Ich weiß, dass du bei mir bist, wo auch immer ich bin. Ich weiß, dass ich meinen Weg nicht alleine gehen muss. Das gibt mir Kraft und das gibt mir Zuversicht.

Denn Jesus Christus, du bist meine lebendige Hoffnung.

 

Ihr Glaubenszeugnis, das sie ablegte, als sie den Text während der Jugendmesse vorlas, beeindruckt mich bis heute. Kannst du nachempfinden, was sie aufgeschrieben hat?

https://www.youtube.com/watch?v=u-1fwZtKJSM

 

11.11.19 | Leben teilen

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Leben teilen!
„Manchmal würde ich die Menschheit einfach nur ausrotten wollen“. Was für ein Satz, den ein 17 jähriger junger Mensch bei einem Treffen sagte. Daraufhin erfüllte Stille den Raum, bis ein anderer Jugendlicher nach den Gründen dieser Einstellung fragte und als Antwort unter anderem die täglichen Nachrichten mit ihren schlimmen Meldungen erhielt.
In der Tat…kann man angesichts der Ereignisse in dieser Welt, den täglichen Schocknachrichten, bei denen gerade das unmenschlich von Menschen getan wird, noch das Gute im Menschen finden?
Ich glaube, man kann und muss davon sprechen, ohne das eine gegen das andere abzuwägen. Es gibt trotz der vielen dunklen Geschichten auch noch das Gute. Eine solche „gute“ Geschichte ist die des heiligen Martin von Tours, dessen Gedenktag wir heute feiern. Ein Gedenktag, der deutlich macht, dass es großartig ist, das Gute zu tun, und so Leben zu teilen.

Max

 

By the way: Dem Hl. Martin wird bedauerlicherweise bis heute von verschiedenen Leuten (Deschner u.a) vorgeworfen, 20.000 Sklaven gehalten zu haben. Dies ist allerdings ein Missverständnis der Quellen, denn in diesen Quellen wird nicht Martin v. Tours vorgeworfen „20.000 abhängige Leute“ gehabt zu haben, sondern einem gewisser Abt Alkuin. (Siehe dazu unter http://books.google.de)

04.11.19 | Was ist Dir heilig?

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Was ist dir richtig wichtig?
Was ist dir unbezahlbar?
Wo für würdest du kämpfen?
Was ist dir HEILIG?

Wie sieht es bei dir aus? Was sind deine Antworten darauf?

Nicht so leicht zu beantworten.

Für einen ist die Antwort ganz einfach.
„Ihr seid es, jeder Einzelne von euch.
DU, ja genau DU!!!“

O-Ton GOTT

 

Schwer zu glauben aber wahr.
Liebe Grüße

Regine

28.10.19 | Danke

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Wann hast du dich das letzte Mal für etwas bedankt auch wenn du Grund hattest es nicht zu tun?

Vielleicht als dein Wecker heute Morgen geklingelt hat und du ihn am Liebsten sonst wohin geschmissen hättest? Du kannst sauer auf ihn sein, dass er dich aus deinem Schlaf gerissen hat oder du kannst dankbar dafür sein, dass er einen neuen Tag in deinem Leben eingeläutet hat.

Vielleicht als du jemanden hast Letztens singen hören und es sich schrecklich schief anhörte? Du kannst verärgert dein Gesicht verziehen oder dankbar dafür sein, dass du so gut hören kannst.

Wenn du beginnst, ALLES in Deinem Leben mit den Augen der Dankbarkeit zu betrachten, dann wandeln sich die Dinge und du siehst das Leben mit anderen Augen, weil du siehst wieviel dir geschenkt ist, jeden Tag.

Denk, bzw. Dank Mal drüber nach,

Norbert Fink

21.10.19 | Keine Zeit

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Ich habe keine Zeit
die zu hassen, die mich hassen.

Ich habe keine Zeit
mit denen zu diskutieren,
die mich sowie nicht verstehen.

Ich habe auch keine Zeit
mir Sorgen über die zu machen, denen ich eh egal bin.

Denn ich kümmere mich

Um die, die mich lieben.

Ich rede mit denen, die mich verstehen,
und bin denen dankbar, denen ich wichtig bin.“

(Autor unbekannt)

 

Dieser kurze Text ist mir in den letzten Tagen in die Hände gefallen und hat mich nachdenklich gemacht. Auf den ersten Blick wahre Worte, denen man zustimmen kann.
Aber denken, handeln, leben und lieben wir nicht doch zu „kurz“, zu „klein“, fast schon zu „wenig“, wenn wir uns nur mit den Menschen umgeben und befassen, die uns genau so lieben wie wir sie?

Oder können wir uns nur so vor vielen Verletzungen und Enttäuschungen in unserem Leben schützen?

Ist das der Sinn?

Was meint Ihr?

 

Lieben Gruß
Patrizia

14.10.19 | Frieden

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Was da letzte Woche in Halle passiert ist macht einen sprachlos, traurig und wütend. Für mich Grund genug, einmal mehr darauf hinzuweisen für den Frieden zu kämpfen und einzustehen. Udo Lindenberg hat dazu ein passendes Lied geschrieben. Und besonders diese Textzeilen sind mir in Erinnerung geblieben, die sich an alle richten die für den Frieden eintreten:

 

Lass Sie ruhig sagen das wir Träumer sind
Am Ende werden wir gewinnen
Wir lassen diese Welt nicht unter gehen
Komm wir ziehen in den Frieden

 

Wir sind mehr!

Christian

 

 

07.10.19 | An Tagen wie diesen

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Stockender Verkehr, ich sitze im Auto, schiebe mich Meter für Meter über die Autobahn, das Radio läuft. Plötzlich ein vertrautes Lied aus meiner Jugend – „An Tagen wie diesen“ von  Fettes Brot. Ich beginne gedankenlos mit zu singen und halte plötzlich inne. Höre auf den Text, achte ganz bewusst auf die Textzeilen, die ich schon x-mal mitgesungen habe. Und verstehe vielleicht zum ersten Mal so richtig, um was es in dem Song geht. Fühle mich auf einmal persönlich angesprochen und bin bestürzt, dass mir die Tragweite des Songtextes bislang nie so bewusst war.

Kennst du das? Du liest, hörst, tust etwas zum x.-Mal, ohne weiter darüber nachzudenken und auf einmal gibt es einen Moment, der dich ins Stocken bringt. Der dich inne halten und die Situation neu bewerten lässt. Wann hast du einen solchen Moment zum letzten Mal erlebt? Hat er bei dir mehr bewirkt, als ein kurzes inne halten?

 

30.09.19 | Umfrage

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„Wir haben 100 Firmlinge gefragt: Was magst du an dir?“
Tatsächlich haben wir diese Frage gestellt und ich freue mich wirklich, dass wir sehr viele ehrliche Antworten erhalten haben. Was mich allerdings sehr nachdenklich stimmt war folgendes: 17 von 100 haben auf diese Frage mit „Nichts“ geantwortet. Und ganz besonders krass fand ich die Einzelantwort: „Es gibt nichts liebenswertes an mir“.

Wie zerbrochen ist diese Welt? Wie kaputt ist diese Gesellschaft, dass ein junger Mensch so etwas über sich sagt? Und was stimmt mit unserer Kirche nicht, dass gerade ein Firmling, der in irgendeiner Weise mit dieser Kirche noch verbunden ist, so über sich spricht?

Zutiefst würde ich mehr über diesen Menschen erfahren wollen, der dies geschrieben hat. Zutiefst wünschte ich mir, dass ich ihn oder sie fragen könnte:
Was kann ich für dich tun?
Was möchtest du mir sagen?
Was könnte ich dir vielleicht mit auf deinen Lebensweg geben?
Wie kann die Botschaft „Gott liebt dich“ für dich mehr werden als eine Worthülse?

Liebe oder lieber Unbekannte,
wenn du das liest…,du darfst dich bei mir oder bei uns jederzeit melden. Und wenn du es nicht tun möchtest, so sei dir sicher, dass ich immer wieder an dich denken und für dich beten werde.
Dir alles Gute!
Max

23.09.19 | Veränderung

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Lebendiger Gott,
ich möchte glauben, dass,
wenn wir gemeinsam für den Frieden und Gerechtigkeit eintreten,
sich die Welt verändern wird.

Ich möchte glauben, dass,
wenn alle Menschen anfangen,
nach einfachen Lösungen zu suchen,
sich das Angesicht der Welt verändert.

Ich möchte glauben,
dass der Weg zum Frieden ein einfacher Weg ist,
wenn man bereit ist, loszulegen.    

Ich möchte glauben,
dass wir Menschen das können!

Guter Gott – hilf uns und lass uns beginnen noch heute!!!

Amen

                                                                       Nach Dagmar Ender

 

 

Lasst uns anfangen – noch heute!!!
LG
Regine

16.09.19 | Paradox

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Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, verdienen mehr, aber haben weniger Freude. Wir haben viele Freunde, aber kennen nur wenige. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Allgemeinwissen, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit. Wir leben in einer Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie schaden uns, sie töten uns.

Wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten. Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir verurteilen zu oft. Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber keine Besseren. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten. Wir benutzen so viele Kommunikationsmittel, aber wir reden weniger miteinander.

Dieser negativen Sicht gegenüber stellt Paulus eine positive Sicht auf mit seinem Paradoxon:

 

2 Korinther 4,8.9.16 & 12,10:

Von allen Seiten werden wir in die Enge getrieben und finden doch noch Raum; wir wissen weder aus noch ein und verzweifeln dennoch nicht; wir werden gehetzt und sind doch nicht verlassen; wir werden niedergestreckt und doch nicht vernichtet. Darum werden wir nicht müde; wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, der innere wird Tag für Tag erneuert. Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.

 

Gebet:

Wunderbar bist du, unser Gott. Aber fremd bist du uns auch. Wir loben dich und doch verstehen wir dich oft nicht. Uns bleibt nur, dir zu vertrauen. Schenke uns heute und jeden Tag deinen Segen und gib uns deinen Geist. Erschüttere unsere falsche Selbstgewissheit und mach uns frei für die Erfahrung deiner Gegenwart und deiner Kraft in unserer Schwachheit. Wunderbar bist du, unser Gott. Amen

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